Legale-Musik-Rechte
DRM
Definition:
Die Digitale Rechteverwaltung, im englischen Digital Rights Management (DRM), ist eine Regelung zur Verwertung von Musik in digitaler Form.
Digitalisierte Musik sicher vor Missbrauch machen
Besonders die Nutzung von geistigem Eigentum im Bereich digitaler Medien und digitaler Datenträger soll geklärt werden. Das DRM bezieht sich im Bereich Musik auf die Verwertungsrechte, die Aufführungsrechte und die Vervielfältigungsrechte. Das DRM wurde notwendig, da seit der Einführung der digitalen Technik die Möglichkeit besteht, ohne Qualitätsverlust eine Kopie eines urheberrechtlich geschützten Werkes herzustellen. Mit analoger Technik war eine Kopie in der Qualität immer minderwertig gegenüber dem Original. Daher war die Bestrebung der Käufer zum Großteil ein Original zu besitzen.
In der digitalen Technik ist eine digitale Kopie jedoch vom Original qualitativ nicht mehr zu unterscheiden. Somit sind viele Musikwerke in der Kopie genauso wertig wie das Original. Durch das massenhafte Kopieren von Tonträgern und das Tauschen (legal und illegal) von Tonträgern, ging die Tonträgerindustrie davon aus, dass so die Verkaufszahlen der Tonträger zurückgingen.
DRM ist problembehaftet und technisch aufwendig
Zusätzlich wurde natürlich auch auf die Illegalität der massenhaften Vervielfältigung in digitaler Form hingewiesen. Somit wurden technische Möglichkeiten entwickelt, digitalen Daten eine Signatur einzuprägen, die sie als Original oder Kopie markieren. Das Original soll so vor dem Kopieren geschützt werden. Die Kopie wurde so in ihrer Wiedergabemöglichkeit oder Vervielfältigungsmöglichkeit eingeschränkt. Die CD wurde mit einem Kopierschutz ausgestattet, die ein Kopieren mit Kopierprogrammen unmöglich macht. Digitale Dateien können zum Beispiel nur auf bestimmten Playern oder nur festgelegt oft weitergegeben werden. Dies führte jedoch zu immer mehr Problemen, die durch die Inkompatibilität der technischen Standards verursacht wurden. Daher wird auch in Kreisen der Tonträgerindustrie das DRM mittlerweile negativ beurteilt und weniger eingesetzt.