Musik-Verwendung
Soundalikes

Definition:
Der Begriff Soundalikes bezeichnet Musik-Titel, die so komponiert, getextet und produziert sind, dass sie wie bekannte Kompositionen klingen.

Soundalikes existieren in den verschiedensten Genres

Soundalikes gibt es in allen musikalischen Genres von Klassik, Pop oder Jazz bis Rock. Soundalikes sind trotz des klaren Bezugs zu bereits bestehenden Vorbildern eigenständige Kompositionen, für die separate Verwertungsrechte bestehen. Durch kleine Veränderungen in der Melodie, Instrumentierung oder Tonart erwecken sie bei den Hörern den Eindruck, schon bekannt zu sein.

Ziel ist es, dem Original so nah wie möglich zu kommen

Die Unterscheidungen zwischen Soundalikes und der musikalischen Vorlage sind oftmals so fein, dass der Rezipient die Unterschiede nicht bemerkt und das Soundalike für die Ursprungskomposition hält. Das ist das Ziel eines Soundalikes. Finanziell lohnt sich der Einsatz von Soundalikes, denn die Kosten für die Komposition von Soundalikes sind oft niedriger als die Kosten des Einsatzes von Originalen. Zusätzlich zur finanziellen Komponente sind mögliche Einwände der Urheber von Originalkompositionen zu berücksichtigen. Sie können dem Einsatz gerade im Zusammenhang mit Werbung negativ gegenüberstehen und die Benutzung ihrer Werke untersagen.

Das Original wird sofort assoziiert

Zusätzlich sorgen Soundalikes natürlich durch ihre Ähnlichkeit mit Originalkompositionen für enorme Aufmerksamkeit, da der geübte Hörer die Verbindungen erkennt. Für den ungeübten Hörer hat das Soundalike, den Effekt, dass er die Verbindung zum Original nicht sofort herstellen kann, obwohl dennoch ein ungenauer Wiedererkennungsfaktor einsetzt.